Tag 11: Nach Kyoto und irgendwie gibt’s zwar überall in Japan Karten, doch müssen diese nicht auch immer richtig sein

Am Morgen wurde ich zunächst unsanft durch das Klingeln des Telefons geweckt, da ich mit Luis verabredet hatte, das wir um halb 8 frühstücken wollten. Denn Luis würde noch ein wenig früher als wir los müssen, da er heute zunächst mit dem Flieger nach Taipeh fliegen würde um dann rechzeitig zur Wohnungsübergabe am Freitag nach Göttingen weiterfliegen zu können.

Wir Anderen wollten dann gegen Mittag nach Kyoto fahren und am frühen Nachmittag dort ankommen.

So brachen George, Tomoko und meine Wenigkeit dann vom Bahnhof Kenkyû-gakuen mit dem dem Tsukuba Express nach Akibahara auf und wechselten dort in die Yamanote Linie der JR um zum Schinkansenbahnhof Tokyo zu fahren. Dort gelang es mir auch ohne Probleme eine Sitzplatz im selben Wagen wie die Beiden zu reservieren. Während wir in der Nähe des Schalters standen ergab sich dann noch eine lustige Begebenheit, da uns ein Ausländer etwas frage, was habe ich leider vergessen. Sollte ich es aber wieder herausfinden, so werde ich es hier nachreichen.

Die anderen Beiden schafften es leider nicht mehr in den Zug zu gelangen und würden daher mit dem nächsten Zug nachfolgen, der knapp 30 Minuten später in Tokyo sein würde.

Während wir allerdings noch am Bahnzeig in Tokyo auf unseren Zug warteten, konnten wir einmal sehen wo die Bahnarbeiter, also nicht Zugpersonal und Ticketverkäufer, arbeiten und wo sich ihr Pausenraum befindet, unter dem Bahnsteig…

Am frühen Nachmittag erreichten wir Kyoto und warteten am Bahnstieg dann die 30 Minuten. Danach machten wir uns erst einmal in die jeweiligen Hotels auf wobei Nadine, Samuel und ich, wobei eigentlich nur Samuel und ich, nähere Bekanntschaft mit den kyotoer Bussen machten, die definitiv nicht auf Europäer ausgelegt sind. Denn erstens sind die Dächer zu tief und zweitens stösst sich unsereins leicht an den rechts und links befindlichen Haltestangen den Kopf. Ich kann daher wohl mit Fug und Recht behaupten, daß dieser Tag der Einzige war an dem ich über Kopfschmerzen klagen musste.

Doch zurück zur Fahrt zum Hotel. Wir fanden umgehend den richtigen Busterminal vor dem Bahnhof und auch einer der empfohlenen Busse kam recht bald. In diesen stiegen wir ein und verliessen ihn an der auf der Karte des Hotels angegebenen Haltestelle wieder. Jetzt wollten wir den auf der Karte angegebenen Straßen zum Hotel folgen, was sich leider als ein wenig problematisch herausstellte. Denn auf der Karte waren nicht alle Straßen, die in der Umgebung lagen, verzeichnet und so dauerte es dann doch einige Zeit bis wir unser Hotel, daß gemäß Karte in einer Nebenstraße liegen sollte aber in Wirklichkeit an der Hauptstraße gelegen war, erreichten.

Die Zimmer im Econno Inn waren sauber und ausreichend groß. Außerdem hatte ich einen Balkon von dem aus ich über große Teile Kyotos blicken konnte. Auch das Bett war ok. Womit ich hingengen zunächst überhaupt nicht klar kam, war das zu kleine innenliegende Bad. Das hatte zur Folge, daß ich mich beim Eintreten erst einmal an der Innenseite der Badtür befestigten Handtuchstange stoß, da der Platz zwischen Toilette und Tür selbst für mich knapp bemessen war.

Wir hatten uns kurze Zeit später mit George und Tomoko an dem Tempel Sanusangen-do verabredet. In dem buddhistischen Tempel, der für seine 1001 Statuen  von Kannon berühmt ist, war das Photographieren leider verboten. 1604 fand in dem Tempel das Schwertduell zwischen Miyamoto Musashi und Yoshioka Denshichiro statt, das Musashi wie alle seine über 60 Kämpfe für sich entschied. Auch die Aussenanlagen waren sehr schön anzuschauen. Der Tempel schloss dann gegen 17.00 Uhr und wir schauten uns noch die Grünanlagen um den kaiserlichen Palast an, bevor wir dann zum Bahnhof zurückkehrten und die Kanadier um 18.00 Uhr am Busterminal trafen. Vorher schauten wir füns uns allerdings noch den Kyotoer Bahnhof, der architektonisch eine Menge zu bieten hat,an. Hierbei fiel jedoch der Weihnachtsbaum im Oktober aus meiner Sicht negativ heraus.Danach gingen wir alle gemeinsam in die oberen Galerien des Bahnhofs und aßen dort in einem Restaurant Okonomiyaki, v.a. deshalb, weil das bei den anderen Gästen noch nicht bekannt war. Nach dem Essen gingen wir dann alle gemeinsam zum Karaoke und hatte dort eine Menge Spaß bevor wir in unsere jeweiligen Hotels zurückkehrten.

Impressionen des Tages:

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und so etwas in einem Tempelbezirk 😦 :

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Ein Gedanke zu “Tag 11: Nach Kyoto und irgendwie gibt’s zwar überall in Japan Karten, doch müssen diese nicht auch immer richtig sein

  1. Ja Simon,

    wenn man sich die Bilder so anschaut und sich anguckt, wieviel Du dazu geschrieben hast, dann würde ich mal sagen, dass diese Reise prägende Eindrücke hinterlassen hat.

    Willkommen zurück,
    Aiko

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