Tag 1 Toronto

Nachdem ich in der Nacht ein paar Mal aufwachte und dabei feststellte, dass ich mich noch nicht so ganz an die örtlichen Temperaturen angepasst hatte, stand ich gegen 7 auf und nach dem Frühstück nahm mich George zur Metrostation Isslington mit, wo er mich auch wieder am Nachmittag abholen würde. Auf dem Weg dorthin konnte ich feststellen, dass das Durchschnittsalter der Autos hier wesentlich jünger ist als in Deutschland, sprich primär Neuwagen.
An der Metrostation kaufte ich mir zunächst eine Wochenkarte (Montag – Sonntag) für die TTC. Danach bestieg ich die Metro , die mich Ostwärts nach Downtown bringen würde.
Nach einer viertel Stunde bis zwanzig Minuten verließ ich die Metro an der Station St. George nahe dem Royal Canadian Observatorium und der Uni. Dort kehrte ich dann zunächst bei Starbucks ein und plante mein Ausflugsprogramm für den Tag. Ich entschloss mich aufgrund des guten Wetters zunächst zum CN Tower zu fahren, wobei ich erst einmal in der Umgebung der Bahnstation rumlief um einen Eindruck von Toronto zu bekommen.
Dann entschloss ich mich aber möglichst früh zum CN Tower aufzubrechen um den Menschenmassen, die dort wohl später zu erwarten wären, zu entgehen.
Ich stieg also in die Metrolinie nach Süden und fuhr dann zur Station St. Andrew. Dort angekommen ging ich zu Fuss zum CN Tower. Dieser befindet sich in der Nähe des Stadions der Toronto Blue Yays, dem örtlichen MLB Baseballteam.
Der CN Tower zeigt wie eine Nadel in den Himmel und hat mehrere Aussichtsebenen von denen man auf Toronto und den Ontariosee sehen kann. Als ich den CN Tower erreichte waren dort noch nicht viele Menschen. Ich entschloss mich einen Toronto City Pass zu erwerben, der einem ermöglicht 5 Sehenswürdigkeiten in Toronto zum ermässigtem Preis anzuschauen. Allerdings musste ich für den Skypod, die höchste Aussichtsplattform, noch einmal extra lösen, sprich 10 Can$ zusätzlich zahlen. Jedoch führte das wohl dazu, dass ich an der kleinen Schlange, die sich inzwischen gebildet hatte, vorbeigehen konnte, da ich wohl dadurch eine Priorisierung dazuerhalten hatte. Ich begab mich also zum Fahrstuhl und fuhr zunächst mit dem ersten Lift zur ersten Aussichtsebene auf der sich auch ein Restaurant befindet in dem man u.a. wohl gute kanadische Burger essen kann. Um jedoch nach ganz oben zu kommen mußte ich einen weiteren Lift nehmen vor dem sich bereits eine kleine Schlange gebildet hatte. Nach ca. 5 – 7 min. bestieg ich diesen Lift und begab mich auf die höchste Aussichtsebene, die einmal um den Turm herumgeht. Den Ausblick, der sich mir von dort bot, mag der werte Leser am Besten anhand einiger der dort gemachten Bilder nachvollziehen.
Im Vergleich zum Rathaus von Tokyo fiel mir auf, dass es keine Hubschrauberlande- und Sportplätze auf den Hochhäusern in Toronto gibt, denn Platzprobleme , wie sie die Japaner haben, sind in Kanada aufgrund seiner enormen Größe und der geringen Bevölkerung Fehlanzeige.
Als ich mich dann sattgesehen hatte, machte ich mich wieder auf den Weg zur ersten Aussichtsebene und dann noch zum Glass Floor. Dieses alles dauerte wesentlich länger als ich erwartet hatte.
Auf jeden Fall begab ich mich danach wieder nach unten und ging noch in die beiden Filme, die angeboten wurden. Bei dem Ersten handelte es sich um einen 3D Film über die Entwicklung der Boeing 787 „Dreamliner“, dem wohl ersten Flugzeug dieser Art auf Basis von Carbon.
Der zweite Film, Himalayamazon, erinnerte ein wenig an die früheren 3D Kinos auf dem Rummel, wobei es jetzt auch noch physisches Ruckeln und sogar Wasserspritzer gibt. Allerdings waren hierbei einige Familien mit ihren, für so etwas viel zu jungen Kindern, dabei. So begab es sich, dass als es losging, die Kinder Angst bekamen und daher zu schreien begangen. Den Eltern schien dieses ziemlich egal zu sein.
Danach machte ich noch einen Abstecher in den zum CN Tower gehörigen Geschenkeladen und hätte mir dort fast ein Trikot der kanadischen Eishockeymannschaft erworben. Vielleicht kurz bevor ich wieder heimfliege 🙂
Inzwischen war der Tag schon ziemlich fortgeschritten, so dass ich mich entschied mir noch ein wenig Downtown anzuschauen und dem Apple Store im Eaton Centre einen kurzen Besuch abzustatten. Dort was es dann aber v.a. voll und auch recht frisch, da hier überall in den Geschäften und Restaurants die Klimaanlage läuft. Wer mich kennt, weiss das ich die Klimaanlage nicht gerade für die größte Errungenschaft der Menschheit halte. Aber anscheinend braucht Mensch das in solchen Klimazonen. Ob ich , bzw. v.a. mein Körper sich jemals daran gewöhnen wird – es bleibt zu hoffen. Nachdem ich noch einmal kurz bei einem der vielen Starbucks meine Mails checkte, brach ich wieder zur Isslington Station auf und rief von dort George an, der mich von dort abholte. Er überraschte mich, als er mir zeigte, dass es zum Abendessen frischen Hummer aus Nova Scotia geben würde. Wir kauften noch in einem Biosupermarkt einiges ein, wobei ich schon sagen muss das die Auswahl und das Angebot hier unseres bei weitem übersteigt.Na ja in Bezug auf Obst bin ich mir da nicht so sicher. Zusätzlich fuhren wir auch noch zu einem LBCO. Dort gab es u.a. 1,17 l Flaschen Bombay Sapphire. Leider dürfte ich das Sortiment dort nicht photographieren, so dass ich Euch dieses hier vorenthalten muss.
Nach dem wahrlich leckeren Hummer, der sich zunächst als Herausforderung erwies, besprachen wir, was ich die nächste Woche machen könnte. Tadoussac , dass sich 550 Km nördlich von Montréal befindet und wo man v.a. wegen der Wale hinfährt, wäre zwar ein lohnenswertes Ziel gewesen, aber da ich alleine unterwegs bin ist das kaum möglich, denn das würde eine lange Autofahrt bedeuten. Somit planten wir, dass ich einige Tage in Montréal verbringen würde , dann noch einen Tag in Québec und einen in Ottawa. Das Ganze werde ich dann wohl mit dem Zug machen und dort auch übernachten.

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