Tag 4 Toronto

George mußte heute etwas früher auf die Arbeit, doch schliefen sowohl Hugo und George als auch ich etwas länger, so dass wir um halb Acht aufbrachen. Heute hatte ich mit vorgenommen ein weiteres Ziel des City Pass anzusteuern – den Zoo von Toronto. Dieser befindet sich mindestens 20 km außerhalb von Toronto. Um zu ihm zu gelangen mußte ich mit der Metro von Isslington bis zur Endhaltestelle Kennedy fahren und von dort aus einen Bus nehmen. Der erste Teil der Fahrt dauerte ca. 45 Minuten und hierbei sah ich vor der Haltestelle Keele einige besprayte Hauswände. Ich werde versuchen von diesen noch ein Bild nachzureichen. Nach der Station Bloor war die Metro sehr leer geworden und bis zur Enhaltestelle Kennedy stiegen auch nur noch vereinzelt Menschen ein und aus. Hierbei handelte es sich dann eher um Menschen, die ihrem Aussehen und ihrer Kleidung nach, eher körperlich anstrengenden Berufen nachgingen. Während es von Isslington bis Bloor v.a Businesskasper waren, die man auch an ihren Angehängten Ausweisen erkannte, waren die später Zusteigenden eher sog. einfache Leute, wobei ich mich da auch irren kann. Als ich Kensington dann erreichte suchte ich zunächst nach einem Busplan und auch nach Fahrplänen. Doch konnte ich diese nicht sehen, dafür erspähte ich an der Decke ein Schild auf dem stand Toronto Zoo und die Nummer des Busses: 86 A . Ich verliess also die Station durch die Tür, auf die der Pfeil gezeigt hatte und wartete auf den Bus 86A – Ein Fahrplan ? Fehlanzeige!
So stellte ich mich an die Haltestelle und wartete eine Weile. Dann sprach ich eine ebenfalls dort stehende Dame an, die jedoch auch nicht von dort kam. Nach einer Weile kam dann der Bus, den ich bestieg und bis zur Endstation fuhr. Das waren in etwa noch einmal mindestens 30 Minuten, wobei es auch 45 gewesen sein könnten. Der Bus fuhr jedenfalls durch einige am Rande Torontos gelegene Stadtteile, wobei hierbei auch einige dabei waren, in denen ärmere Menschen wohnten. Gefolgt wurden diese dann aber wieder durch solche in denen die Häuser größer und die Autos neuer waren.
Am Zoo angekommen stellte ich zunächst fest, dass das Mitnehmen der Regenjacke vermutlich nicht nötig war, da es inzwischen schon wieder ziemlich warm geworden war. Ich stellte mich an und erhielt am Eingang einen Plan des Zoos. Dieser ist nach Erdregionen aufgeteilt und die Highlights sind z.Zt. die weissen Löwen und ein, inzwischen schon etwas größeres, Eisbärbaby. Nein, wir haben es hier nicht mit Knut zu tun, sondern er wurde Hudson genannt.
Als ich bei diesem vorbeikam, wurde er gerade, sehr zur Freude der vielen Kinder, gefüttert.
Überhaupt waren die meisten Besucher primär Mütter mit Kinder(n). Anzumerken ist auch, dass die Mehrzahl von Ihnen bereits wieder schwanger war. Ich weiss nicht, ob sich dieses Bild auch in den Zoos in Deutschland bietet, da ich eigentlich nicht wirklich ein Zoogänger bin. Besonders zugesagt haben mir die vielen unterschiedlichen Schildkröten und das SUSE Chamäleon 🙂
Was mir am Zoo von Toronto auffiel, war, das viele der Tiere nicht anwesend waren und der Zoo auch nicht mehr ganz der Neuste zu sein scheint. Dafür ist er sehr groß und häufig finden sich Schilder, v.a. in Bezug auf vom Aussterben bedrohte Tiere, die zu einem bewussteren Umgang mit der Natur aufrufen. Aus meiner Perspektive zogen sich diese Schilder wie ein roter Faden durch den ganzen Zoo. Auch richteten sich diese Schilder von ihrem Aufbau her eher an Kinder und Jugendliche.
Nachdem ich mich um die vier Stunden in dem Zoo aufgehalten hatte, bestieg ich wieder den Bus und fuhr zurück zur Station Kennendy. Dort gönnte ich mir ein Fruchtsaftgetränk um dann mit der Metro wieder Richtung Downtown zu fahren. Bei der Station Bloor stieg ich aus und entschloss mich Richtung Süden zu wenden, um dort etwas zu Mittag zu essen. Auf dem Weg dorthin traf ich dann auch noch einen der beiden Musiker aus Österreich.
Ich konnte mich mal wieder nicht so wirklich entscheiden und wählte dann aufs Geratewohl ein Restaurant, dass karibisches Essen anbot. Ich wählte das Mittagsbbq ( Hähnchen mit Reis und Rosinen) und einem Pop ( Getränk in der Dose, in diesem Fall entschied ich mich für eine Fanta Traube)
Leider war die Musik zu laut, so dass sich die Kommunikation mit der Dame hinter dem Tresen sehr schwierig gestaltete und ich mein Essen als Take Away bekam, was das Ganze ein wenig schmälerte. Es schmeckte aber dennoch gut, auch wenn es tatsächlich etwas zu viel war. Danach schlenderte ich noch ein wenig in der Gegend rum und schaute mir u.a. das Vinylangebot von hmv an :), bevor ich mich zunächst einmal wieder zu Starbucks begab und dort einen Refresher trank und einmal wieder den WiFi Zugang von Starbucks nutzte. Dor
Jetzt wollte ich mit der University Spadina Linie eigentlich zurück zur Bloor/Yonge Station um von eort zur Union Station zu fahren und meine Zugtickets auszudrucken. Jedoch waren die ersten beiden Stationen, aufgrund von Baumaßnahmen, nicht so wirklich zugänglich, was dazu führte, das ich doch wieder weiter nach Süden ging und hierbei auch einiges an Zeit verlor. An der Dundas Station stieg ich dann schließlich wieder in die Metro ein und fuhr zur Union Station und druckte mir an den Selbstbedienungsautomaten mit meinem Booking Code, die Tickets aus. Anscheinend hatte das Selbstbedienungsterminal zunächst ein Problem, so dass das Ticket verzögert gedruckt wurde. So hatte es wohl zumindest die nette Dame von VIA Rail Canada gesehen, die sich besorgt erkundigte, ob Alles i.O. Wäre. Und bevor jetzt j,eqnd sagt, dass würde an meiner Grundverpeiltheit liegen – Nein da waren auch weitere Personen, bei denen ich das selbe Phänomen beobachten konnte. Das Ganze dauerte nicht einmal 5 Minuten und dann fuhr wieder einmal zur Station St. George, von wo aus ich, bevor ich die Metro gen Isslington bestieg, noch fix aus dem Starbucksnetz eine iMessage an George schickte, dass ich mich verspäten würde.
Von Isslington fuhren wir dann zunächst nach Hause und dann brachten mich die Drei erst einmal zur Mall Square One, wo ich mich mal ein wenig nach Klamotten und Schuhen umgucken wollte.
Ich sollte mich dann einfach melden, wenn ich fertig wäre.Gesagt getan. Die Mall zeichnete sich zunächst dadurch aus, dass es viele Läden von unterschiedlichen Marken gab, die auf den ersten Blick ein ordentliches Angebot zu haben schienen. So konnte ich hier u.a. feststellen, dass H&M hier in Kanada im Vergleich zu Deutschland tatsächlich ein annehmbares und qualitativ besseres Angebot hat. Ich schaute mir also einige der vielen Läden an und stellte dabei auch fest, dass es hier auch einen Apple Store gab. Hmm irgendwie ist mir so etwas zu inflationär , wobei das eben auch daran liegt, dass Apple Stores bei uns ja schon eher seltener in Einkaufszentren sind. Na ja in Hamburg habe ich das auch gesehen und fand es da schon irgendwie ein wenig beliebig. Bei diesem hier war anscheinend auch die leuchtende Apfel nicht ganz i.O., was man ggf. auf dem Photo sehen kann.
Ich wandte mich jetzt dem Thema Schuhe zu, da ich u.a. festgestellt hatte dass ich dringend andere Schuhe benötige. George hatte mir Browns empfohlen. Dort ging ich also hin und auf den ersten Blick schien auch hier das Thema Sale im Vordergrund zu stehen. Vielleicht lag es genau daran, aber das Angebot für Männer war, gelinde gesagt, überschaubar. Dennoch fand ich ein paar Schuhe, dass ich ansprechend fand. Doch mußte ich leider feststellen, dass meine Größe leider vergriffen war. Ich überlegte erst, ob ich mir diese aus einer anderen Filiale, in der Sie noch verfügbar sein, kommen lassen sollte um sie dann übernächste Woche abzuholen, doch entschied ich mich dagegen und entschloss mich die Schuhe online zu bestellen. Denn dort sollten sie auch noch in meiner Größe verfügbar sein.
Ich verließ also Browns und schaute noch einmal bei townshoes nebenan. Auch hier fand ich ein Paar, auch wenn mir das Andere besser gefallen hatte. Der Verkäufer bei townshoes, war ebenso wie der Verkäuferin bei Browns sehr bemüht, doch auch hier gab es wieder nicht meine Größe – Der Fluch des Sales? Vermutlich – zumindest setzte sich dieser nahtlos fort, als ich bei bench zwar echt gute und massiv reduzierte Kappus fand, diese jedoch nur in Größen wie XL und XXL vorhanden waren. Nach diesem weiteren ernüchternden Ergebnis schaute ich mir noch einige weitere Läden und trank dann bei McCafé im Wallmart einen Smoothie. Bei Starbucks nutzte ich vorher wieder einmal das WiFi, um via iMessage Bescheid zu sagen, dass man mich bitte evakuieren möge. ^^ Na ja, dass ich abgeholt werden möchte, aber ein wenig ernüchtert war ich nun doch.
Wir fuhren auf dem Weg nach Hause nich zum Mississuga Celebration Square, wo ein Konzert stattfand und auch ein British Car Day, der sich dem Ende zuneigte. An Autos waren dort hauptsächlich verschiede Triumph’s und MGs , aber auch ein Austin Healey. Hugo war allerdings von den Wasserspielen weitaus mehr fasziniert. Eine Fotografin machte, im Auftrag der Gemeinde Mississauga Photos und bat George und Tomoko um ihr schriftliches Einverständnis.
Auf dem Celebration Square finden wohl viele Konzerte , aber auch Filmvorführungen statt, die alle kostenlos sind – Eine Werbemaßnahme der Gemeinde Mississauga. ein Schelm wer dabei Böses denkt. ^^ Wir aßen dann noch zu Abend und danach entschloss ich mich, ein kurzes Nickerchen zu machen, dass darin resultierte, dass ich nicht mehr meinen Blog mit Inhalt füllte, einschlief und dann natürlich viel zu früh wach wurde.Doch gelang es mir erstaunlicherweise doch noch einmal einzuschlafen.

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